Anleger bei Immobilienfonds

Immobilienfonds sind Bestandteil vieler privater Portfolios. Sie gelten als sicher und hinsichtlich der Kursentwicklung sowie der Regelmäßigen Ausschüttungen gut kalkulierbar. Auch stellen sie aufgrund ihres Profils eine gelungene Ergänzung zu Aktien, Renten und Rohstoffen dar und werden auch hin und wieder bei einer Umschuldung d eigener Immobilienkredite genutzt. Anleger sollten bei der Investition in einen Immobilienfonds jedoch einige Dinge beachten, damit das Investment auf solidem Fundament steht. So sollten sich Interessenten vorab bei der Investmentgesellschaft erkundigen, wie hoch die Investitionsquote des Fonds ist. Nicht wenige Produkte verwalten ein Portfolio, das zur Hälft aus Geldmarktprodukten besteht, weil geeignete und zum Anlagefokus des Fonds passende Investmentmöglichkeiten rar sind.

Auch sollte klar ersichtlich sein, in welchen Sektor des Immobilienmarktes investiert wird. So gilt es, nicht nur die Frage nach den wesentlichen Investmentstandorten zu klären, sondern auch, ob der Schwerpunkt auf Wohnimmobilien (z.B. ein Einfamilienhaus im Emsland) oder Gewerbeimmobilien liegt. Gerade letzterer Punkt ist von entscheidender Bedeutung, da eine Immobilienfinanzierung von Gewerbeimmobilien stärker auf Schwankungen der Konjunktur reagieren als Wohngebäude. Dies gilt sowohl für die laufenden Einnahmen eines Projektes als auch für die allgemeine Wertentwicklung. Auch sollte klar sein, was der genaue Investmentansatz des Fonds ist. So kann es zum einen das Ziel sein, möglichst stabile Erträge aus dem Immobilienportfolio zu generieren und zum anderen, durch hohe Wertzuwächse binnen kurzer Zeit Mehrwerte für die Anleger zu schaffen. Gerade bei vorwiegend im Ausland operierenden Gesellschaften ist letzteres nicht selten der Fall. Hat der Anleger die notwendigen Informationen eingeholt und ist er sich über das Risikoprofil im Klaren, kann der erwählte Immobilienfonds dann erworben werden.