Tipps Kapitalanleger Einsteiger

Aktien, Anleihen oder Wertpapiere Der Weg zum Investor und damit zum Handel mit Aktien, Anleihen oder Wertpapieren ist heute für jeden möglich. Die Entstehung von Direktbanken und Online-Brokern, die einen schnellen Zugang zu wirtschaftlichen Daten und Börsenkursen ermöglichen, hatte an dieser Entwicklung entscheidenden Anteil. Plattformen wie fonds-wissen.de leisten in dem Bereich wertvolle Hilfestellung. Trotzdem scheuen viele Menschen eine Geldanlage in Aktien, ist diese Form des Investments doch auch mit Risiken behaftet. Eine Gewinngarantie gibt es an der Börse nicht. Aber mit der Beachtung einiger Grundsätze kann das Risiko eines Verlustes begrenzt werden.

Die Anlagestrategie ist entscheidend Bevor eine Investition in Wertpapiere erfolgt, muss die eigene Anlagestrategie analysiert werden. Verbunden damit ist die Überlegung, in welcher Höhe eine Gewinnerwartung an die eigenen Investments geknüpft wird. Die Rendite einer Aktie besteht grundsätzlich aus zwei unterschiedlichen Komponenten. Zum einen kann ein Kursanstieg eine Rendite erwirtschaften und zum anderen trägt einmal jährlich die ausgeschüttete Dividende des Unternehmens einen Teil zur Performance des eigenen Depots bei. Je länger der Horizont der Anlage am Aktien- und Wertpapiermarkt ist, desto mehr können Kursausschläge einzelner Papiere vernachlässigt werden. Der kurzfristig orientierte Anleger ist gut beraten, die Notierungen seiner Aktien tagesgenau zu verfolgen. Nur das versetzt ihn in die Lage, gegebenenfalls schnell zu reagieren. Hier gilt es, eine alte Börsenweisheit zu beachten: Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen. Das heißt, er muss bereits vor dem Kauf einer Aktie festlegen, bis zu welcher Summe ein Kursverlust der Aktie toleriert werden kann. Wird das Kursziel nach unten durchbrochen, muss die Aktie verkauft werden, auch wenn damit ein Verlust verbunden ist.

Breite Streuung im Portfolio Für den Neuling an der Börse hat es sich bewährt, die eigenen Anlagen breit zu streuen. Je mehr Aktien aus verschiedenen Branchen sich im Depot befinden, desto geringer ist ein größeres Verlustrisiko. Die Gewinne einzelner Branchen können eventuelle Verluste anderer Branchen wieder ausgleichen. Ebenso sinnvoll ist es, das Gleichgewicht zwischen offensiven und defensiven Werten im Depot zu halten. Als offensive Werte werden häufig Aktien aus den Bereichen Telekommunikation, Internet oder regenerative Energien bezeichnet. Hier ist es möglich, dass die Kurse größeren Schwankungen unterliegen. Bei defensiven Werten, wie Aktien der Stromversorger oder Versicherungen, ist eher mit geringeren Kursausschlägen zu rechnen.

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