Risikoadjustierte-Ergebnismessung

Die Risikoadjustierte Ergebnismessung beschreibt ein Verfahren, bei dem der Vergleich verschiedener Anlagevehikel nicht ausschließlich auf der Betrachtung der erzielten Rendite beruht, sondern auch das in Kauf genommene Risiko miteinbezieht. Dies macht insbesondere deshalb Sinn, weil mit steigendem Risiko auch die Rendite ansteigen sollte, da es sich ansonsten um ein schlechtes Produkt handelt. Die Berechnung einer einschlägigen Kennzahl ist denkbar einfach. So wird schlicht die in einer zurückliegenden Periode erzielte Rendite ermittelt. Davon wird die mir einer risikolosen Anlage zu erzielende Rendite, die so genannte sichere Verzinsung, abgezogen. Diese Differenz wird dann ins Verhältnis zum riskant eingesetzten Kapital gesetzt. Als Ergebnis steht eine Verzinsung des Risikokapitals zu Buche. Diese kann als Vergleichsinstrument dienen.

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