Mit Strategie zum Erfolg

Ein ausgeklügelter strategischer Investmentansatz verspricht auf lange Sicht bessere Ergebnisse als der blinde Einstieg in Assetklassen mit hoher empirischer Wertentwicklung. Es gilt bei der Suche nach einem Anlagestil, die persönlichen Belange jedes Anlegers, insbesondere seine Risikopräferenz. Es existiert zu jedem Anlegerprofil eine brauchbare Strategie. Diese sollte sich auch am Alter des Investors und damit der zeitlichen Entfernung zum Eintritt in den Ruhestand orientieren. Jüngere Anleger, deren Fokus sich auf ein überdurchschnittliches Wachstum richtet, investieren in einen oder mehrere große Aktienindizes. Sowohl Standardwerte als auch Schwellenländer sollten darunter sein. Das passive Investment bringt den Vorteil niedriger Kosten in Form von Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr mit sich. Nicht nur eine Orientierung an den großen Indizes ist hierbei möglich, sonder auch das Investment in bestimmte, erfolgserprobte Strategien steht jedermann offen. So kann in die Standardwerte mit der höchsten Dividendenrendite genauso investiert werden wie in die mit den besten fundamentalen Daten, die zum Beispiel an Buchwert und Umsatz gemessen werden. Auch bestimmte Themengebiete wie erneuerbare Energien sind als passive Investments umsetzbar.

Kommt der Investor in die Jahre, sollte das Risiko sukzessive heruntergeschraubt werden, damit nicht ein Kurssturz kurz vor dem Renteneintritt den Lebensstandard gefährdet. Dazu muss allerdings nicht sofort das gesamte Portfolio in kurzläufige Anleihen mit entsprechend magerer Rendite umgeschichtet werden; intelligentere Lösungen stehen zur Verfügung. Mit einer Covered Call Strategie beispielsweise werden die Erträge aus Aktieninvestments geglättet. Dieser Ansatz steht ebenfalls als ETF zur Verfügung. Etwa fünf Jahre vor dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben können dann protektive Strategien umgesetzt werden, die durch die Beimischung von Verkaufsoptionen das Verlustrisiko minimieren. Solche Ansätze versprechen überdurchschnittliche Renditen (nach oben hin existiert keine Deckelung) bei einem stark verminderten Risiko, da bei größeren Kursverlusten am Aktienmarkt die Optionen an Wert gewinnen.

Rubrik: