Fonds Wissen 2.0

Straddle

1st März 2008

Straddle

Veröffentlicht in Begriffe |

Ein Straddle (engl. für spreizen) bezeichnet den gleichzeitigen Kauf einer Kaufoption sowie einer Verkaufsoption. Beide Papiere beziehen sich bei dieser Konstruktion auf das selbe Underlying. Auch im Hinblick auf Basispreis und Laufzeit sind beide identisch.
Die Intention eines Inhabers einer solchen Position ist, dass er an Kursschwankungen gewinnen will, ohne dass es eine Rolle spielt, in welche Richtung der Basiswert sich bewegt.
Eine Kaufoption kann maximal 100 Prozent an Wert verlieren, dafür aber unbegrenzt an Wert gewinnen. Der Inhaber eines Straddles hofft also auf starke Bewegungen in die eine oder andere Richtung, so dass der Kursgewinn einer Option den Verlust in der anderen überkompensiert.
Schlecht für den Anleger wäre ein Kursszenario, das von seitwärts laufenden Kursen ausgeht. Dann verfallen beide Optionen am Ende der Laufzeit wertlos.
Eine steigende Volatilität ist für den Inhaber dieser Position eher von Vorteil, wenn er sie bereits abgeschlossen hat, da dann ceteris paribus beide Optionsscheine mehr wert sind als bei einer geringen Schwankungsintensität.

Dieser Eintrag wurde am Samstag, März 01, 2008 um 13:53 veröffentlicht und ist publiziert unter Begriffe. Hier ist der RSS 2.0 Feed zu dieser Seite. Hinterlasse einen Kommentar oder sende uns einen Trackback von Deiner Seite. Direktlink zur Seite: http://www.fonds-wissen.de/straddle.html

Hinterlasse Deine Meinung

Sofern Du Fragen, Antworten oder Verbesserungen zu dem Text hast, teile sie doch uns und unseren Lesern mit. Vielen Dank.



Fonds-Lexikon: A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T U V W Z