Depot
Was ist ein Depot?
Für den Kauf und die Verwahrung von Aktien und Investmentfonds benötigt man ein sogenanntes Depot.
In einem Kreditinstitut werden Wertpapiere und Investmentfonds, unabhängig davon, ob es eigene oder Wertpapiere von Kunden sind, in Depots angelegt und aufbewahrt. Als Depot bezeichnet man außerdem die Gesamtheit aller Anlagen, die ein Anleger besitzt. Die Bank informiert ihre Kunden regelmäßig in Form von Depotsauszügen, was für Käufe und Verkäufe von Wertpapieren auf den Depots stattgefunden haben. Die Auszüge zeigen detailliert die Stückzahl und den aktuellen Wert der Anlagen.
Alle Gewinne, Depotgebühren, Zinsen etc. werden auf einem Verrechnungskonto eingezahlt oder abgebucht. Doch nicht alle Depots befinden sind in der Bank. Auch die Bank hat noch Depots bei so genannten Drittverwahrern. Diese werden dort zu technischen und zu Verrechnungszwecken genutzt. Hierbei wird zwischen verschiedenen Depotarten unterschieden. Manche Depots enthalten die Wertpapiere aus dem Eigenhandel einer Bank. Diese werden dazu benutzt, bzw. haften dafür, dass die Bank ihren Verbindlichkeiten gegenüber dem Drittverwahrer nachkommt.
In einem anderen Depot befinden sich die Wertpapiere aus Kommissionsgeschäften. Da dieses Depot fremd-, Ander- oder Treuhanddepot heißt, lässt es darauf schließen, dass es sich hierbei um die Wertpapiere von Kunden handelt.
Zwei weitere Depots beinhalten alle verpfändeten oder nur beschränkt verpfändeten Wertpapiere der Kunden. Die ersteren Papiere haften für die Rückzahlung des Kredits in vollem Umfang, die in dem zweiten Depot nur in Höhe des von der Bank gewährten Kredits.
In der Regel wird für die Führung eines Depots von der Bank eine Gebühr erhoben. In welcher Höhe die Gebühren ausfallen ist gestaffelt, da es auf den Wert des Bestandes ankommt. Nicht jede Bank nimmt Depotführungsgebühren, manche haben auch kostenfreie Depotführungen.
Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Christoph zur Nieden.